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Kh bzw Fett verzicht?!


Tychy30

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Ich, mit Jahrelanger Diät-Erfahrung, sehe alle extremen Methoden von Diäten sehr kritisch. Langfristige Erfolge, und eigentlich zählen nur die, sind damit selten zu erreichen. Kurzzeitig kann man vieles machen, aber ob es die Sache dann auch Wert ist, muss jeder selber wissen. Fakt ist aber, dass man mit einem moderaten Defizit über einen längeren Zeitraum fast zwangsläufig auch bessere Ernährungsgewohnheiten einübt, die dann den langfristigen Erfolg sicherstellen. Grundsätzlich gilt dabei: je mehr Körperfett man hat, um so einfacher ist es, schnell abzunehmen und auch um so sinnvoller. Allerdings ist mit einem hohen Gewicht und KFA ein grosses Defizit auch möglich ohne KH und Fett extrem zu reduzieren, weil dann der gesamte Kalorienbedarf auch recht hoch ist.

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Ich kann das von til so nicht direkt unterschreiben. 
Mein KFA lag bei ca 36%, Habe dann durch die HSD gut abgenommen und mir tatsächlich angewöhnt viel öfter Gemüse zu essen. Und auch nach der HSD bin ich weiterhin regelmäßig zum Sport gegangen. 

Mein Gesamtbedarf lag trotz hohem KFA nicht sehr hoch (ca 1700kcal), Für mich war die HSD ideal, denn ein geringes Defizit (200-300kcal) hat mich meist frustriert, weil es nicht richtig vorwärts ging. 
Richtig ist natürlich das es von einem selbst abhängt ob man gut damit klar kommt. Ich komm gut mit kompletten Verzicht besser klar, als so ein "ein wenig darf ich". 
 

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Also ein Defizit von 2-300 ist mir auch zu klein. 500 oder etwas mehr sind für mich ideal. Aber es ist schon so, dass jeder für sich rausfinden muss, was für ihn funktioniert.
Ich glaube die einzigen Konstanten sind: ein Kaloriendefizit braucht man auf jeden Fall und "genügend" Protein. wobei bei letzterem Punkt die Meinungen auch schon auseinandergehen, was "genügend" heisst. Beim Fett gibt es auch einen Mindestbedarf und natürlich müssen die ganzen Vitamine und essentiellen Nährstoffe abgedeckt sein.
Hingegen: Refeeds oder Diätpausen, lieber weniger Carbs oder weniger Fett, Essenszeiten, konkrete Nahrungsmittel essen/vermeiden, wenige große oder viele kleine Mahlzeiten, Größe des Defizits, mit all dem kann man spielen und das tun, was einem persönlich am besten liegt. Ich glaube da ist es eher wichtig, dass man sich nicht einreden lässt, eine Methode sei besser als die andere. Man sollte nicht mehr gegen die eignen Bedürfnisse arbeiten, als unbedingt nötig, sonst gefährdet man vor allem den langfristigen Erfolg der Diät. Für ein paar Wochen kann man vieles machen, aber bekanntermaßen ist die größte Herausforderung von allen, dass Gewicht auch wirklich unten zu halten nach der Diät.

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Richtig. 
Gibt halt ein paar Fakten an die man sich halten sollte. 
Refeeds bzw Diätpausen würd ich auch mti zu den Konstanten nehmen, je nach KFA und Diät ist das nämlich wichtig. 

Alles andere (carbs, fett, lebensmittel, mahlzeiten etc etc) ist sehr individuell, da hast du vollkommen recht 

 

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Am 5/18/2022 um 7:58 PM schrieb Tychy30:

Guten Abend, 

 

Wie seht ihr das Thema kompletten Fettverzicht -bis auf Omega 3 in Form von Kapseln- und auch das Thema unter den angegebenen Kh zu bleiben (nicht trainingstag)

 

Wie funktioniert das denn?  Willst du nur Supplemente zu dir nehmen? Ich war im Defizit mit Omega drei und an NTT bei 23g Fett? Kohlenhydrate kann man auch je nach Gestaltung unter 30g bleben aber ich kann mich @MiMi@tilnur anschließen. Du musst einen gangbaren Weg für dich finden.

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Hey! Ich kann mich "til", was seine Aussage zu "extremen Methoden" angeht, nur anschließen. Null-Fett, Null-Zucker, Null-Carbs ist Null-gesund.

 

Fett ist ein wichtiger Nährstoff, der im Körper ganz viele Funktionen übernimmt. Unser Körper benötigt Fette zum Aufbau von Zellwänden. Sie sorgen dafür, dass wir die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aus der Nahrung aufnehmen und verarbeiten können. 

 

Du kannst natürlich die ungesättigten Fette auf jeden Fall reduzieren (Butter, Käse, Fleisch, Wurst). Aber warum nimmst du die Omega 3-Fettsäuren nicht direkt aus der (pflanzlichen!) Quelle? Omega 6 über Distelöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Sojaöl, Sesamöl, Chia-Samen und Omega 3 über Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl, Chia-Samen?

 

Ähnlich wie bei Vitaminen kann die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäuren bei hoher Dosierung ins Negative kippen - insbesondere wenn statt natürlicher Lebensmittel Nahrungsergänzungsmittel wie Fischölkapseln oder angereicherte Lebensmittel gewählt werden.

 

Um hier die richtige Balance zu halten, kommt es weniger auf die absolute Menge, sondern vielmehr auf die Zusammensetzung und ein optimales Verhältnis der verzehrten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren an. Es sollte etwa 1:5 betragen (Quelle: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gutes-fett-schlechtes-fett-8035.php#:~:text=Zu den „guten“ Fetten gehören,die Omega-6-Fettsäuren.). 

 

Bleib fit & vor allem gesund!

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Kontext ist wichtig hier!

 

Niemand sollte dauerhaft fast nur Fett aus O3 Quellen beziehen. Hier geht es lediglich um eine bestimmte Kurzzeitdiät (HSD oder PSMF). Da gibt es Evidenz, dass so die Fettabnahme besser funktioniert.

 

Pflanzliche können tierische Omega-3 Fettsäuren nicht 1:1 ersetzen. https://science-fitness.de/ernaehrung/warum-omega-3-aus-leinoel-oder-walnuessen-ala-kein-ersatz-fuer-fischoel-ist Zu mindest nicht in diesem Kontext hier.

 

Generell strebe ich auch persönlich ein vernünftiges O3:O6 Verhältnis anstreben und esse viele pflanzliche O3 FS zuführen. Zusätzlich zu häufig Lachs, Garnelen, Muscheln usw. :D

bearbeitet von Lightweight
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Am 5/27/2022 um 2:19 PM schrieb Manuela Spritz:

Hey! Ich kann mich "til", was seine Aussage zu "extremen Methoden" angeht, nur anschließen. Null-Fett, Null-Zucker, Null-Carbs ist Null-gesund.

 

Gurndsätzlich ja zu dem Null Fett, Carbs und Zucker auf 0 ist glaub ich eh nicht möglich. Aber nötigt für den Körper? Eher nicht. 

Ansonsten wie Lightweight schon sagte, beachte bitte in welchem Forum wir sind, es geht um die HSD. D.h. das ist nur ein kurzer Zeitraum

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